Unsere Sponsoren und Helfer

Unsere Sponsoren und Helferliste

Der Heimatverein Boxdorf bedankt sich ganz herzlich bei all den Spendern, Helfern und Unterstützern zu unserem Dorffest. Eine ganz große Leistung!!!

 

Übrigens:

Unsere DVD zum Dorffest kann immer noch gekauft werden. Die Doppel-DVD kostet 15,- Euro, die Blue-Ray-Disc 20,-€.

Erhältlich an folgenden Stellen:

TB Medien

Klempnerei Richter (Gewerbegebiet Boxdorf)

Sie kann auch hier bestellt werden.

 

Auch können noch die Becher zum Dorffest für 2,-€ erworben werden sowie unsere wunderschönen Keramikwappen, erstellt vom Keramikzirkel.

 

Weitere Anfragen über Kontakt.

Das Orgateam bestand aus Peter Parentin, Dr. Frank Schreier, Tina Bauschke, Rositta Richter und Burkhard Hartung


Hier nun alle Unterstützer:

(Sollten wir jemanden nicht erwähnt haben, bitte hier melden. Es kann schon einmal vorkommen, dass bei so vielen Helfern mal ein Name entfällt.)


Globalfoundries A. Gerlach
Gemeinde Moritzburg A. John
AMTC GmbH&Co. KG, Rähnitzer A. A. und D. Nitzsche
Anja Thomschke Achim Nimmler
Annelies Maaß Andre Hettmann
Arndt Brühl GmbH Freital Anne Földi
Autoservice Mehlig Armin Schubert
Bäcker Walther Artemis Dancer
Beck+Holz Immob. GmbH Baumaschinen Gärtner
Christian Rückert Birgit Michael
Daniel Sowa, Allianz Moritzburg Brigitte Bisanz
Denise Hoppe Buchdruck Freudenberg
Die Linken im Landtag C. Brandner
Dieter, Brig. Feigenspan Christfried Herklotz und die Rumtreiber
Dr. Frank Tietze Christian Zscheile
Ehel. Gössel Dieter Türke
Eheleute Fickler Dominik Steinke
Erik Tesche Elektro Bittorf
Fa. Tesche F. Peukert
Fa. Uwe Naumann Fam. Klotsche
Fam. Daniel Näser Fam. Mäser
Fam. Höntzsch Fam. Pietzsch
Fam. Näser Fam. Rösler
Flughafen Dresden Fam. Schulze
Förderv. Grundsch. Fr.-Schiller Rdbl. Fam. Ziegner
Frank Hänsel Fam. Zscheile
Frau Haupt Förderverein HolzKreativ
Frau Reißig Frank Schmidt und der Faschingsclub
Frau Trepte Frau Jeschke
Georgi/Proschmann Frau Schade
Gisela Klinger Frau Ziller
Hans-Jürgen Hofmann Freiwillige Feuerwehr
Hartmut Wolf G. Richter
Heiko Hülle G. Schmidtgen
Helga Wesner Gerd Naumann
Henry König Globalsoundries Chor
Horst Fleischer Gospelchor Reichenberg
IRS Ingen.ges. Rohrleitungss. Günther Kuntzsch
Jens Weigelt H. Serick
Johanna Lucius Hackeschmidt
Karin,Dietm. Schob Henry Lindner, Teichwirtschaft
Kathrin Sander, Reisebüro Herr Börner
Keramikzirkel Ilona Naumann
Kerstin Mißbach Jens Pauling
Kerstin Peuckert Juco
Klimmer, Kreativzentrum  Jugendfeuerwehren
Kronenbäcker Jürgen Naumann
KTM Kältet. GmbH, Holger Hettm. K. Richter
Lasertechnik u. Appl.GmbH K. Schmiedgen
Malies Riedel Kameradschaftsverein Reichenberg
Marcel Rahrisch Karin Schob
Martina Klotsche Kirchgemeinde Reichenberg
Matthias Thielemann Kirchgemeinde St. Josef Pieschen
Meuten Synke Klöppelfrauen R.Bergelt
MH Wassertechnologie GmbH Kurfürst-Moritz-Schule für Schüler, Lehrer, Technik
Ofenbau Pietzsch L. Großer
Physioth. Ines Leibold, Spende L. Liebel
Physiotherapie Wernicke M. Gaidasch
Podologie M. Körber
Ralf Hertel M. Vettel
Rene Haak M. Wermike
Rolf Körnig Malzirkel Boxdorf
Ronald Pabst Männerchöre Wilschdorf und Boxdorf
Rothe Margita Blochwitz
Sachsenmilch und Hitradio RTL Margitta Parpat
Sparkasse Riesa Nico Huth
Steffen Richter, Grünanlagen  Öko-Trans, Fam. Vogel
Steinbeis GmbH &Co.KG Posaunenchor Reichenberg
Sven Richter R. Kotzur
Taggesell R. Mothes
Thiendorfer Fräsdienst R. Schneider
Thomas Proschmann Rainer Aehlig
Ulrike Naumann, Fußpflege Boxd. Ralf Helbig
WMS Fink Renate Schmidtgen
Yvonne Stopperka Riedel
Ziegenwein GbR S. John
und die vielen anonymen Spender  Schülerbands der Kurfürst-Moritz-Schule
für unsere Brote und die Spendenboxen Steffen Türke
  T. Lorenz
  Taekwondoo
  Thomas Breuer, Fuhrunternehmen
  Thomas Jaekel
  Torsten Bernd
  U. Elsner
  U. Hermann
  U. Klotsche
  Willi Kaiser
  nicht zu vergessen unsere napoleonischen
  Truppen und die Rittersleut


Wir wünschen allen ein erholsames, friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr.

Boxdorfer können feiern

Wir Boxdorfer können feiern775 Jahre Boxdorf

775 Jahre Boxdorf vom 18. bis 20. August 2017

 

Was für ein Fest! Mit 6.000 bis 10.000 Besuchern hatten wir gerechnet. Alleine 12.000 Zuschauer hatten wir zum Festumzug begrüßen dürfen. Insgesamt verfolgten an allen drei Tagen deutlich über 20.000 Gäste unser Fest. Wahnsinn!!!

 

Wirklich toll, wie die Grundstücke geschmückt wurden, die Strohpuppen überall, die Wimpel, in allen Formen und Materialien gebastelte 775-Schilder. Ein wunderschöne Atmosphäre. Vielen Dank allen Anliegern für die Gestaltung und den vielen Frauen, die die Wimpel genäht hatten, sowie den armen Männern, die ihre letzten Hemden dafür hergeben mussten.

 

Große Klasse auch die beiden Lager: das Mittelalterlager 1242 und das Biwak 1813. Wer hat so etwas schon, und beide machten richtig Betrieb. Alle Besucher erzählten sich wie weit sie beim Hammerwerfen der Ritter kamen oder wie die Trommler des Lützow´schen Freicorps durchs Dorf zogen.

 

Auch das Wecken mit Kutsche und Trompete am Sonnabend sowie durch die erwähnten Trommler am Sonntag gehört zu einem solchen Fest.

 

Los ging es am Freitag mit dem Historienspiel der Kurfürst-Moritz-Schule. Nach der Eröffnung durch den Schirmherren Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler MdL und Bürgermeister Jörg Hänisch zeigten die Schüler das Stück "Wettinerinnen in Boxdorf". Mit einem Fackelzug zogen wir dann gemeinsam zum Dorfplatz. Das Dresdner Akkordeonorchester spielte noch auf dem gefüllten Platz, doch dann trübte sich der Himmel ein. Der Westerntanz mit dem BTC Moritzburg hatte auch noch Glück, dann aber kam der Regen und wie. Die Band "Die Rumtreiber" und der Posaunenchor Berbisdorf kämpften tapfer, aber wir mussten abbrechen. Unser leidgeprüfter DJ Jörn Helbig musste seine Technik in Sicherheit bringen, Duschen musste er nun nicht mehr. Gott sei Dank ist nichts passiert. Nun ging es in die geöffneten Höfe. Gottfried Pietzsch hat hier richtig was auf die Beine gestellt. Klasse! Die "Jugend" hatte ihren Spaß im Festzelt mit DJ Andreas Riedel, der das Zelt bis in den frühen Morgen rockte. Der Regen störte hier niemanden. 

 

Beitrag wird fortgesetzt


Hier ein Video zum Fest. 

Vielen lieben Dank dem fleißigen Filmer Marco Huber von Landurio.de/ Radebeul.TV

Und noch einer aus dem Wochenkurier

Boxdorf feiert 775 Jahre

Moritzburg. Boxdorf feiert vom 18. bis 20. August seinen 775. Geburtstag. Der ortsansässige Heimatverein hat ein umfangreiches Programm für die ganze Familie auf die Beine gestellt, darunter auch einen Festumzug mit 300 Teilnehmern.

Freuen sich auf´s Wochenende und schönes Wetter (v.l.): Rositta Richter, Seven Richter, Burkhard Hartung und Tina Bauschke am Nachbau der Boxdorfer Mühle, die 2014 zum Tag der Sachsen entstand. Klempnermeister Sven Richter steckte über 80 Stunden Arbeit in die Alu-Mühle. Foto: Schramm

Es war nur ein kleiner Hinweis auf einen Weg, der von Trachenberge nach Boxdorf führt, genau genommen nach Bokoisdorph. Die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Moritzburger Ortsteils ist datiert auf das Jahr 1242. 775 Jahre später wird das ordentlich gefeiert. Zwei Jahre haben die fleißigen Mitglieder des Heimatvereins in die Vorbereitung gesteckt.

Einer der Höhepunkte ist der Umzug am Sonntag, 14 Uhr. „Rund 300 Mitwirkende aus Boxdorf und Umgebung zeigen 59 Bilder aus der Geschichte bis in die Gegenwart“, sagt Burkhard Hartung vom Heimatverein Boxdorf e.V.. Der Startschuss für das Festwochenende fällt am Freitag, 17 Uhr an der Kurfürst Moritz Schule. Danach steigt dort das Historienspektakel „Wettinerinnen in Boxdorf“. Für den Abend haben sich u.a. das Dresdner Akkordeon-Orchester und der „Posaunenchor Berbisdorf“ angekündigt.

Samstag und Sonntag wartet u.a. der große historische Handwerkermarkt am Gasthof auf Besucher. „Buchdrucker, Glasbläser und Blumenbinder noch zu finden, war alles andere als einfach“, lacht Rositta Richter vom Heimatverein. Außerdem öffnen einige Boxdorfer Höfe ihre Tore. Eine weitere Besonderheit sind die beiden historischen Lager. Napoleons Truppen beziehen auf der Wiese neben der Turnhalle Stellung. Das mittelalterliche Zeltlager wird neben der Kita „Kleeblatt errichtet“. "Boxdorf war aufgrund seiner exponierten Lage oberhalb von Dresden stets für Militärstrategen interessant", weiß Hartung.

„Unglaublich viele Vereine sind das Wochenende dabei. Selbst die FFK-Waldteichfreunde haben zugesagt“, freut sich Organisatorin Tina Bauschke. Weil zum Schluss doch noch Geld übrig war, gibt es am Samstagabend, 22 Uhr, ein großes Feuerwerk. Übrigens: Boxdorf stammt von „Pokoj“, was so viel heißt wie das "Dorf des Zimmermanns".

Wieder ein schöner Artikel in der SZ

Boxdorfer reisen durch Jahrhunderte

Seit anderthalb Jahren wird in dem Moritzburger Ortsteil die große Jubiläumsfeier vorbereitet. Am Freitag ist es endlich so weit.

Von Beate Erler


August 775 Jahre urkundliche Ersterwähnung. Die Vorfreude darauf steht den drei Hauptorganisatoren vom Heimatverein Tina Bauschke, Rositta Richter und Burkhard Hartung ins Gesicht geschrieben. Günter Kuntzsch hat für den großen Festumzug einen Zeppelin gebaut. Mit diesem wird an ein besonderes geschichtliches Ereignis des Ortes erinnert.  © André Wirsig

 

Boxdorf. Eine Woche vor der 775-Jahrfeier gibt es in Boxdorf noch einiges zu besprechen und zu organisieren. Da sind die zehn Gießkannen, die bepflanzt werden müssen. Da ist die Marmelade für das zwei Meter lange Brot, die noch fehlt. Und da sind die Kisten voll mit Tombola-Sachen in Tina Bauschkes Büro, die auch noch ausgepackt werden müssen. Trotzdem bleibt dem Organisationstrio des Heimatvereins noch Zeit, ein bisschen in der Vergangenheit zu schwelgen. Schließlich spielt die beim Jubiläumsfest eine große Rolle.

 

Alte Schwarz-Weiß-Fotos aus dem Jahr 1907 liegen auf dem Gartentisch. Der Jugendverein Boxdorf hat sich damals in festlicher Kleidung vor dem Vereinshaus versammelt. Mädels und Jungs, noch brav voneinander getrennt, posieren für den Fotografen. Günter Knutzsch, der gegenüber vom Alten Gasthof wohnt, erkennt auf den Bildern fast alles wieder. Im großen Festumzug, der am 20. August von der Waldteichstraße über die Hauptstraße zieht, hat er die Nummer 24. Sein „fliegender Wagen“ stellt sicherlich Boxdorfs kürzestes geschichtliches Ereignis dar.

 

Mit alter Fliegerjacke und Brille steht Günter Knutzsch vor seinem selbstgebauten Zeppelin. Drei Wochen Arbeit stecken in dem Luftschiff. „Der Rahmen ist aus Rohr, das ich selbst gebogen habe“, erklärt er. Ummantelt ist es mit Unterspannbahn, die beim Dachdecken verwendet wird. Für den Umzug wird der Zeppelin auf einen Wagen verladen, den sein Erbauer mit einem Traktor zieht.

 

„Die Geschichte dahinter ist, dass in Boxdorf der erste Dresdner Flugplatz eröffnet wurde“, erklärt Burkhard Hartung, der sich im Organisationstrio vor allem um den Festumzug kümmert. Im Jahr 1913 landete ein Zeppelin auf der Wiese hinter der Boxdorfer Schule. Kurz danach wurde der Betrieb wieder eingestellt. Trotzdem soll der Wagen mit der Nummer 24 an dieses besondere Ereignis erinnern. Insgesamt gibt es 59 Wagen, die von Vereinen und einzelnen Boxdorfern gestaltet wurden.

 

Auch für die drei Hauptorganisatoren der 775-Jahrfeier wird es eine Überraschung, wie die Wagen aussehen werden. Verkleidet als Dienstmagd, Müllerin und Müller sind Tina Bauschke, Rositta Richter und Burkhard Hartung schon mal in ihre historischen Kostüme geschlüpft. „Wir wissen, dass sich alle viele Gedanken machen und Mühe geben“, sagt Tina Bauschke, verantwortlich für die Werbung der Feier. In ihrer Rolle beim Festumzug lebt sie gefährlich: Sie verkörpert eine Boxdorfer Dienstmagd, die im Jahr 1768 gehängt wurde. Sogar ein selbstgebauter Galgen und ein Scharfrichter fahren auf ihrem Wagen mit.

 

Das größte Problem bei der Organisation waren die Finanzen: „Wir mussten immer dafür sorgen, dass wir an Geld kommen, um unsere Wünsche für die Feier umsetzen zu können“, sagt Tina Bauschke. Neben dem Großsponsor Globalfoundries hat auch die Gemeinde Moritzburg das Fest finanziell unterstützt. „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde lief sehr gut“, sagt Burkhard Hartung. Dennoch hat Tina Bauschke noch auf anderem Weg für Einahmen gesorgt.

 

So hatte sie die Idee zu einem Spendenbrot. Das Backwerk mit dem Boxdorfer Wappen gibt es seit einem Dreivierteljahr bei zwei ortsansässigen Bäckern. Jeweils 50 Cent vom Preis werden für das Fest verwendet. Dass sich Tina Bauschke so engagiert, liegt zum einen daran, dass sie in Boxdorf geboren wurde, zum anderen, weil sie die 750-Jahrfeier vor 25 Jahren als Kind miterlebt hat. „Damals gab es eine Tombola, bei der man ein echtes Schwein gewinnen konnte“, sagt sie. Auch diesmal ist eine Tombola dabei, die sie organisiert hat. Und als Hauptgewinn wartet wieder ein Schwein – ein gebackenes Spanferkel.

 

Alle drei hoffen auf viele Besucher, damit sich die anderthalb Jahre Vorbereitungszeit auch gelohnt haben. „Wir rechnen mit mindestens 6 000 und bestenfalls mit 10 000 Gästen“, sagt Burkhard Hartung. Alle Ortsteile der Gemeinde und die direkten Nachbarn Wilschdorf und Wahnsdorf werden beim Festumzug dabei sein. Das erhöht die Chancen auf viele Besucher und Radebeul ist ja auch nur einen Katzensprung entfernt, sagt Tina Bauschke.

 

Obwohl das Fest noch nicht einmal begonnen hat, gibt es in dem Team schon Pläne für das nächste Ereignis in zwei Jahren. Dann soll die Chronik von Boxdorf erneuert werden. Anlässlich des 777. Jubiläums der urkundlicher Ersterwähnung wird die Geschichte neu geschrieben werden.



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