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Weihnachten 2020

Ein sonderbares Jahr neigt sich dem Ende. Viel hatten wir uns vorgenommen. Neben den regelmäßigen Veranstaltungen Mühlentag und Advent wollten wir noch das Winteraustreiben als neue Veranstaltung etablieren und auch den Denkmaltag aufwerten, dieses Mal mit einer Parade alter landwirtschaftlicher Fahrzeuge und Geräte. Die Busfahrt sollte nach Breslau gehen, weitere thematische Stammtische, wie ein Besuch der Kirche in Wilschdorf, waren geplant.

Doch es kam alles anders. Glücklicherweise haben wir unsere Veranstaltungen und Vorhaben so frühzeitig abgesagt, dass keinerlei Kosten entstanden sind. Die finanzielle Lage auch in dieser Situation im Blick zu behalten ist wichtig. Schließlich hatten wir keine Möglichkeiten Einnahmen zu generieren. Umso schöner, dass auf unsere regelmäßigen Spender Verlass ist. 

Keine Veranstaltungen, keine Treffen in größeren Gruppen, was also macht man? Im Sommer trafen wir uns zweimal zum Stammtisch. Der ausgefallene Frühjahrsputz wurde ebenso im Sommer nachgeholt. Aber sonst…?

Natürlich haben wir uns bemüht, die Zeit sinnvoll zu nutzen. Das Außengelände um die Mühle ist wieder auf Vordermann gebracht worden. Bänke wurden restauriert und neue aufgestellt. Leider wussten nicht alle, etwas mit der überschüssigen Energie und Zeit anzufangen. Die Bänke wurden wieder beschädigt, die Geräte in der Außenausstellung wurden verschoben, dazu kamen die ganzen Schmierereien an der Mühle, dem Vereinshaus und vor allem auf dem Schuppen. Auch unser Keramikzirkel musste die Zerstörung einiger Ausstellungstücke hinnehmen. Leider haben wir bis heute nichts mehr von Polizei und Gemeinde gehört, wir wissen also nicht, ob und wie der Schaden ausgeglichen werden kann.

Dank der engagierten Arbeit einiger Fleißigen konnte endlich die Außenausstellung erneuert werden. Neue Geräte kamen hinzu und wurden mit einigen aus dem Bestand aufgearbeitet, so dass alle nun wieder glänzen. Das vergrößerte Gelände wurde neu eingefriedet, der Zaun gebaut und alle Geräte auf Sockeln platziert. Nach einem Treffen mit dem Denkmalamt wurde doch noch alles genehmigt. Nun muss nur noch die Gerätebeschilderung auf Schiefertafeln erfolgen und alles ist schön und ordentlich gestaltet.

Für unsere Hütten wurden mobile Schwibbögen gefertigt, die auf den Dächern befestigt werden können, so dass eine schönere und bessere Beschriftung erfolgen kann. Auch der Schuppen ist nun perfekt aufgeräumt, neue Halterungen wurden angebracht, alles hat seinen Platz und ist gut erreichbar.

Das Museumskonzept wurde weiter ausgearbeitet. Wer sich interessiert, darf sich gern beteiligen. Die Möbel sind alle aufgearbeitet. Rückwände und Böden sind frisch gestrichen. Neue Frontscheiben wurden eingekauft. Die alten Möbel konnten entsorgt werden, die neuen stehen bereits an ihrem endgültigen Platz. Toll war dabei, dass wir viele junge Helfer hatten, die den schweren Möbeltransport all die Stufen rauf und runter bewältigten.

Ein Lichttechniker hat mit uns eine Lösung für das Museum erarbeitet, die wir nun nach und nach umsetzen werden. Nun wird Regal für Regal bearbeitet, um zu lernen, wie die beste Gestaltung gelingt. Mit dem Thema der ersten Besiedlung haben wir bereits begonnen. Selbstverständlich gehört die Recherche neuer Inhalte dazu, wie auch die Suche nach zusätzlichen Exponaten. Das Konzept der Beschriftung ist fast komplett. Derzeit wird das in den fünfziger Jahren von Lehrer Wagner und seinen Schülern gestaltete Relief unserer Region restauriert.

Hoffen wir darauf, dass im nächsten Jahr wieder mehr Vereinsleben zugelassen wird. Bleiben wir alle gesund. In diesem Zusammenhang möchte ich aber im Stillen aufrufen, jener Vereinsmitglieder zu gedenken, die in diesem Jahr verstorben sind. Wir werden sie stets in Erinnerung halten und an gemeinsame schöne Stunden und Augenblicke denken. Möge die Kraft und die Hoffnung bei den trauernden Familien  in dieser schweren Zeit sein.

Eines aber ist wie immer: Ein Herrnhuter Stern leuchtet hoch oben auf der Mühle und auch der Weihnachtsbaum zeigt allen Boxdorfern seine Lichter. So präsentiert der Heimatverein ein kleines Stück Normalität in dieser entschleunigten Weihnachtszeit.

Der Heimatverein wünscht allen eine besinnliche Weihnachtszeit, ein zufriedenes Nachdenken über Vergangenes, ein wenig Glaube an das Morgen und große Hoffnung für die Zukunft.

 

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